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29.10.2009 Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen die USA

Länderspiel in Augsburg


0:1 gegen USA verloren - viele Fans gewonnen


Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat beim ersten Test auf dem Weg zur WM 2011 eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. In Augsburg unterlag der amtierende Welt- und Europameister vor ausverkauftem Haus dem amtierenden Olympiasieger USA 0:1 (0:1). Die deutsche Mannschaft hatte zwar mehr Spielanteile, wusste ihre Feldüberlegenheit aber nicht in Zählbares zu verwandeln. DFB-Trainerin Silvia Neid war trotz der knappen Niederlage zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft: "Es war klasse, was die Mannschaft hier gezeigt hat. Die USA hatte kaum eine Chance. Wir haben die ganze Zeit auf ein Tor gespielt, doch im Abschluss hat der finale Pass gefehlt."

In der mit 28.367 Zuschauern erstmals ausverkauften Arena in Augsburg, wo 2011 vier WM-Spiele stattfinden sollen, dominierten die deutschen Europameisterinnen ihre Gegnerinnen in der ersten Hälfte nahezu nach Belieben. Allein: Der Tor-Abschluss von Spielführerin Birgit Prinz und Co. ließ zu wünschen übrig. Prinz selbst, ihre Partnerin im Angriff, Inka Grings, Simone Laudehr, Linda Bresonik, Kim Kulig und Kerstin Garefrekes vergaben gleich reihenweise sehr gute Möglichkeiten zum Führungstreffer.In der 34. Minute rächten sich dann die mangelnde Chancenverwertung und ein Stockfehler der deutschen Mannschaft. Als Saskia Bartusiak eine Hereingabe völlig falsch erwischte und eine ’Kerze’ produzierte, sprang Abby Wambach am höchsten und verwertete per Kopfball, vorbei an der chancenlosen Nadine Angerer.


"0:1 gibt Spielverlauf nicht wieder"

In der zweiten Hälfte kam das Team von Silvia Neid wieder druckvoll aus der Kabine, fand aber kein Mittel, den Ball im Gehäuse der USA unterzubringen. Auch ein Doppelwechsel in der 66. Minute brachte keine neuen Impulse: Fatmire Bajramaj und Inka Grings verließen den Platz, für sie kamen Celia Okoyino da Mbabi und Anja Mittag. DFB-Trainerin Silvia Neid setzte im ersten Spiel nach dem Gewinn der Europameisterschaft auf die gleiche Startformation wie im Finale gegen England. Lediglich Bajramaj rutschte für die verletzte Melanie Behringer in die Anfangsaufstellung. Fatmire Bajramaj zog trotz der Niederlage ein positives Fazit: "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Es war ein super Publikum in Augsburg und wir haben es genossen hier zu spielen." WM-OK-Präsidentin Steffi Jones hatte bereits in der Halbzeitpause gesagt: "Wir haben ein gutes Spiel unserer Mannschaft gesehen, die sich auch viele Chancen heraus gespielt hat. Das 0:1 gibt den Spielverlauf überhaupt nicht wieder."

Die deutsche Frauennational-Fußballmannschaft gewinnnen das EM-Finale

09.09.2009 Lange leistete England Widerstand - am Ende gewinnen die deutschen Fußball-Frauen des EM - Finiale souverän mit 6:2. Es ist der fünfte Titel in Serie der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

Knoten geplatzt: Deutschlands Torjägerin vom Dienst, Birgit Prinz traf im Finale gleich zweimal - vorher war für sie bei der EM das Tor wie vernagelt.

Rachel Brown stand ein paar Meter vor ihrem Tor in dieser 22. Minute. Eigentlich hat sie nicht vor ihrem Tor zu stehen, sondern genau auf der Linie, zwischen den Pfosten, unter der Latte, ihre Berufsbezeichnung lautet ja Torhüterin, bzw. Goalkeeper, denn Brown kommt aus England. Ich kann als Goalkeeper wohl ein paar Meter vor meinem Tor stehen, hat sie bestimmt gedacht, denn das Spielgeschehen war weit weg in dieser 22. Minute, als Melanie Behringer an den Ball gelangte.

Behringer ist keine Torhüterin (und schon gar kein Goalkeeper), sie spielt im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft, und weil sie sah, dass Brown ein paar Meter zu weit vorne stand, versuchte sie einfach mal einen Schuss aus 25 Metern. Kurz danach war der Ball in den linken Torwinkel der Engländerinnen geflogen, Behringers 2:0 bedeutete den schönsten Treffer in diesem Europameisterschaftsendspiel, und alle dachten, die Partie sei entschieden. Aber das war sie nicht.

6:2 (2:1) stand es nach 90 Minuten, die rund 10.000 Zuschauer im Olympiastadion von Helsinki hatten eine teilweise nervenaufreibende Vorführung erlebt, weil die Engländerinnen bei ihrer zweiten Finalteilnahme nach 1984 zweimal zurück ins Spiel fanden. Erst nach dem 5:2 in der 73. Minute durch Inka Grings brach ihr Widerstand. "England ist zweimal zurückgekommen, aber wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht", sagte Birgit Prinz nach dem Abpfiff. Zum siebten Mal haben die Deutschen das Europaturnier nun gewonnen, der Sieg in Finnland bedeutet den fünften Titel nacheinander. Grings hat ihr Ausbeute-Konto mit zwei Treffern auf sechs Tore in diesem Turnier aufgestockt, so viele Treffer sind zuvor keiner Spielerin bei einer EM-Endrunde gelungen.

Ungeschlagen ins Viertelfinale: Frauen-Nationalfußballmanschaft gegen Island

30.08.2009
Frauen-EM 2009

Ungeschlagen ins Viertelfinale - 1:0 gegen Island

Zum Abschluss der Vorrunde bei der Europameisterschaft 2009 in Finnland hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft einmal mehr gewonnen. Das Team von DFB-Trainerin Silvia Neid setzte sich am Sonntag in Tampere vor 3101 Zuschauern gegen Island mit 1:0 (0:0) durch. Inka Grings (50.) erzielte den entscheidenden Treffer, musste aber wenig später mit einer schweren Knieprellung ausgewechselt werden.

Bereits vor dem Spiel war der sechsmalige Europameister für das Viertelfinale qualifiziert.

"In der ersten Halbzeit haben wir ohne Tempo nach vorne gespielt. Das kostet natürlich Zeit und der Gegner war direkt da. Immer wenn wir schnell gespielt haben, dann haben wir auch unsere Möglichkeiten herausgespielt. Das war nicht so berauschend, aber wir haben gewonnen", sagte Neid nach dem Spiel.

Neid hatte die Mannschaft im Vergleich zum zweiten Gruppenspiel gegen Frankreich (5:1) auf mehreren Positionen umgestellt. In der Verteidigung begann Sonja Fuss für Bianca Schmidt, im Mittelfeld bot die DFB-Trainerin vier neue Spielerinnen auf. Anja Mittag, Simone Laudehr, Saskia Bartusiak und Fatmire Bajramaj kamen neu in die Mannschaft, Kerstin Garefrekes, Kim Kulig, Linda Bresonik und Melanie Behringer blieben zunächst draußen. Im Angriff erhielt Martina Müller den Vorzug vor Inka Grings.Die deutsche Aufstellung: Angerer - Fuss (46. Stegemann), Krahn, Hingst, Peter - Mittag, Laudehr, Bartusiak, Bajramaj - Prinz (46. Grings/59. da Mbabi) - M. Müller.

Die erste Möglichkeit der Begegnung hatten die Isländerinnen. In der ersten Spielminute verfehlte Katrin Omarsdottir mit einem Fernschuss das deutsche Gehäuse nur knapp. Die deutsche Auswahl zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und kam durch Martina Müller zu zwei guten Möglichkeiten. In der fünften Minute schloss die Angreiferin des VfL Wolfsburg eine Kombination über Mittag und Birgit Prinz mit einem Weitschuss ab, dieser verfehlte das gegnerische Tor allerdings um einiges. In der neunten Minute zielte Müller zu genau. Ihr Torschuss aus 25 Metern ging an die Latte.

Die deutsche Mannschaft nutzte auch in der Folge die Lücken in der isländischen Defensive und kam zu weiteren Chancen. Bajramaj schoss über das Gehäuse (12.), Babett Peter traf nach einer Ecke das Außennetz (18.). Je länger die Begegnung dauerte, desto besser kamen die Isländerinnen ins Spiel. Zwar erspielten sich die Mannschaft von Trainer Siggi Eyjolfsson weiterhin keine echten Chancen, ließen dafür aber auch immer weniger zu. Vor der Pause kam Deutschland aber noch zu zwei Möglichkeiten. Zunächst prüfte Bartusiak die isländische Schlussfrau Gudbjörg Gunnarsdottir mit einem Schuss aus 17 Metern (38.), ehe Mittag aus fünf Metern an Gunnarsdottir scheiterte (44.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Neid zweimal aus. Für Birgit Prinz kam Inka Grings, Sonja Fuss machte für Kerstin Stegemann Platz. Und die Wechsel machten sich direkt bezahlt. Nach schöner Vorarbeit stocherte die kurz zuvor eingewechselte Grings den Ball zum 1:0 über die Linie (50.). Doch das Tor war teuer erkauft. Die Torschützin, die bei ihrem Treffer mit der isländischen Schlussfrau zusammenstieß, musste in der 59. Minute mit einer schweren Knieprellung ausgewechselt werden. "Ich hoffe, dass ich am Freitag wieder dabei bin", so die Duisburgerin. Für Grings kam Celia Okoyino da Mbabi ins Spiel.

Martina Müller hatte in der 69. Minute die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, doch ihre schöne Direktabnahme aus 18 Metern landete genau in den Armen von Gudbjörg Gunnarsdottir. Auch nach dem Rückstand spielte Island weiter defensiv, hatte in der 72. Minute aber die große Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einem langen Pass von Gudrun Soley Gunnarsdottir entkam Margret Lara Vidarsdottir der deutschen Abwehr, schoss den Ball aber am rechten Torwinkel vorbei. Die nahezu beschäftigungslose Nadine Angerer im deutschen Tor hatte den Winkel gut verkürzt. In der 78. Minute klärte Mittag für Deutschland nach einem Kopfball der aufgerückten Verteidigerin Katrin Jonsdottir auf der Linie.

Auch Deutschland kam noch zu weiteren Torchancen. Doch sowohl Simone Laudehr (82.) als auch die agile Müller (87.) brachten den Ball nicht im gegnerischen Tor unter. Nach der Begegnung wurde Martina Müller als "Player of the match" ausgezeichnet. Zuvor hatten sich Linda Bresonik (Frankreich-Spiel) und Kim Kulig (Norwegen-Spiel) über diese Auszeichnung freuen dürfen.

Deutsche Frauen-Nationalfußballmannschaft gegen Frankreich

27.08.09 Frauen-EM 2009

DFB-Team stürmt ins Viertelfinale

Auch im zweiten Spiel der EM 2009 in Finnland waren die deutschen Frauen nicht zu stoppen. Nach dem 5:1 (3:0) gegen Frankreich steht die Mannschaft von DFB-Trainerin Silvia Neid vorzeitig im Viertelfinale. Durch das 0:1 (0:1) von Island im zweiten Gruppenspiel des Tages gegen Norwegen ist das DFB-Team nicht mehr vom ersten Platz in der Gruppe zu verdrängen. Als Gruppensieger spielen die Deutschen ihr Viertelfinale am 4. September in Lahti gegen den Zweiten der Gruppe C (Schweden, Italien, Russland oder England). "Wir haben gut angefangen und im Mittelfeld gutes Pressing praktiziert. Nach dem 4:0 hat die Konzentration nachgelassen, aber wir können mit der Leistung zufrieden sein. Wir haben sechs Punkte nach zwei Spielen und stehen im Viertelfinale. Das ist sehr gut", sagte Neid nach dem Spiel.


Annike Krahn trifft per "Kunstschuss"


Bereits in der neunten Spielminute stellte Inka Grings die Weichen auf Sieg. Eine Flanke von Birgit Prinz nickte die Stürmerin des FCR Duisburg am langen Pfosten ein. Nachdem Melanie Behringer zweimal freistehend an der französischen Torfrau Sarah Bouhaddi gescheitert war (10., 16.), blieb es Grings’ Vereinskameradin Annike Krahn vorbehalten, die Führung auszu-bauen. Nach einer Ecke schlug die Innenverteidigerin eine Flanke von der Grenze des Straf-raums hoch auf das französische Tor, von der Unterkante der Latte tropfte der Ball an der verdutzten Bouhaddi vorbei zum 2:0 ins Tor (17.).Die "Equipe Tricolore" versuchte dagegen zuhalten. Zunächst drang Elodie Thomis in der 20. Minute in den deutschen Strafraum ein, fand aber mit ihrer Hereingabe keine Abnehmerin. In der 26. Minute zielte die Angreiferin mit einem Flachschuss aus 14 Metern nur knapp am Gehäuse von Nadine Angerer vorbei.

Das nächste Tor fiel aber wieder auf der anderen Seite. Fast mit dem Pausenpfiff schlug Behringer aus halblinker Position einen Freistoß Richtung Bouhaddi, der an Freund und Feind vorbei den Weg zum 3:0 ins Netz fand (45.).

Bresonik erhöht nach der Pause

Zu Beginn der zweiten Hälfte setzte sich das deutsche Torfestival fort. Nach Handspiel von Sonia Bompastor verwandelte Linda Bresonik den fälligen Strafstoß zum 4:0 (47.).Fast postwendend gelang den Französinnen der Anschlusstreffer. Plötzlich tauchte Gaetane Thivey alleine vor Angerer auf und schob das Leder zum 1:4 ins lange Eck (51.).Frankreich wurde nun aktiver und gefährlicher. Thomis verzog in der 56. Minute aus 13 Metern nur knapp. In der 71. Minute verpasste die Angreiferin eine Hereingabe von Eugenie Le Sommer haarscharf. Kurz darauf traf Torschützin Thiney aus 20 Metern die Querlatte.Zwei weitere Torgelegenheit hatten aber auch die deutschen Frauen. In der 87. Minute vergab Kerstin Garefrekes nach Hereingabe von Birgit Prinz. Die eingewechselte Simone Laudehr machte es besser. Sier erzielte in der Schlussminute den 5:1-Endstand.



24.08.09 Erfolgreicher Start für die Frauen-Nationalfußballmannschaft gegen Norwegen

Erfolgreicher Start für die Frauen-Nationalfußballmannschaft gegen Norwegen 4:0


Die Frauen-Nationalmannschaft ist am Montag in Finnland erfolgreich in die EM-Endrunde gestartet. Im „Duell der Titelsammlerinnen“ setzte sich der sechsmalige Titelträger aus Deutschland in Tampere durch Tore von Linda Bresonik, Fatmire Bajramaj und Anja Mittag gegen den zweimaligen Europameister Norwegen durch. „Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft, aber wir haben lange Zeit das zweite Tor nicht gemacht. So hätte es auch 1:1 stehen können. Insgesamt war das aber eine tolle Leistung von allen“, lobte Trainerin Silvia Neid nach dem gewonnen Auftaktspiel ihr Team.

Vor 7500 Besuchern im Stadion in Tampere setzte sich die deutsche Mannschaft von Beginn an in der Hälfte der Norwegerinnen fest und kam durch Melanie Behringer der 7. Minute zur ersten Tormöglichkeit. Die Mittelfedakteurin vom FC Bayern München prüfte mit einem Fernschuss die norgwegische Torfrau Ingried Hjelmseth.


Drückende Überlegenheit der DFB-Frauen


Auch bei weiteren Schüssen von Linda Bresonik, Birgit Prinz und wiederum Behringer zeigte sich die Torfrau auf dem Posten. Nach einem Traumpass von Prinz tauchte Inka Grings in der 32. Minute wiederum völlig frei vor Hjelmseth auf, kam aber aus kurzer Distanz nicht an der norwegischen Keeperin vorbei.

In der 33. Minute war es dann aber doch so weit. Nach einem Foul an Prinz zeigte die englische Schiedsrichterin Alexandra Ihringova aus England auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Linda Bresonik mit ihrem insgesamt fünften Länderspieltor. Danach scheiterte Kerstin Garefrekes per Kopf aus kurzer Distanz an der erneut glänzenden Torfrau. Eine Minute vor der Pause war es Prinz, die aus kurzer Distanz das Tor verpasste, wenig später schoss Behringer nach Vorlage von Grings genau in die Arme von Hjelmseth.

Starke Schlussphase sichert den Erfolg

Auch nach der Pause änderte sich das Bild zunächst nicht. Nach zwei Angriffsversuchen der im 4-4-2-System agierenden Norwegerinnen übernahmen die Weltmeisterinnen wieder das Kommando, scheiterten aber jeweils an der dicht gestaffelten Hintermannschaft der Skandinavierinnen.Nach gut einer Stunde erhöhten die Skandinavierinnen dann ihrerseits den Druck, die deutschen Frauen blieben aber stets mit Kontern gefährlich. So auch in der 68. Minute, als die erst kurz zuvor eingewechselte Celia Okoyino da Mbabi Prinz auf die Reise schickte, die aber erneut in Hjelmseth ihre Meisterin fand.

DFB Weltmeisterinnen beim ALNO Kochevent im Juli 2009

Echt lecker!

Auf Einladung von Hauptsponsor ALNO hat sich die Fußball-Frauen-Nationalmannschaft des DFB bei einem Kochevent in der ALNO Küchenwelt in Bonn-Bad Godesberg auf die nächsten Wettkämpfe eingestimmt.



Im Rahmen des ersten Lehrgangs zur Vorbereitung auf das kommende europäische Turnier vom 23. August bis 10. September in Finnland waren die amtierenden Welt- und Europameisterinnen in der Kochschule der ALNO Küchenwelt zu Gast. Unter fachkundiger Anleitung von Chefköchen Christoph Dubois und Klaus Velten, griff das Team selbst zu Kochlöffel und Bratpfanne und bereitete ein leckeres Drei-Gänge-Menü.




Teamgeist auch außerhalb des Fußballplatzes

Auch fern von grünen Rasen bewiesen Nadine Angerer, Fatmire Bajramaj, Birgit Prinz und Co. den für die Mannschaft charakteristischen Teamgeist. Da ging alles Hand in Hand: Gemüse putzen, Fleisch zubereiten und Salat klarmachen!

Und ganz nebenbei wurde so manch verborgenes Talent zu Tage gefördert. Von den Chefköchen Christoph Dubois und Klaus Velten gab es daher ein dickes Kompliment. „Auf einer Skala von eins bis zehn erhalten sie von uns 9,5 Punkte“, sagten sie.














22.04.09 Ein voller Erfolg für Deutschland!

Deutschland gegen Brasilien 1:1

Samba in Frankfurt!

Zuschauerrekord für die Spitzenbegegnung

Frankfurt: Ein Traumtag für den deutschen Frauenfußball! 44.825 Zuschauer in der Frankfurter Commerzbank-Arena bildeten die Rekordkulisse für ein Frauenfußballspiel in Europa. Tolle Stimmung, fröhliche Fans, Prominenz und eine furios aufspielende deutsche Mannschaft. Mehr hat man im Frauenfußball noch nicht gesehen.

Das es am Ende gegen die Brasilianerinnen nur zu einem 1:1 gereicht hat konnte jeder verschmerzen. Nach dem Führungstreffer von Anja Mittag (24. Minute), konnten die Vize-Weltmeisterinnen aus Südamerika ausgleichen (Maurine, 35. Minute). Jedoch gehörte die 2. Halbzeit gehörte nur noch den Gastgeberinnen. Technisch guter Fußball, schnelle Kombinationen, packende Strafraumszenen - das Stärkste was es seit langem im Frauenfußball zu sehen gab. „Das war schon viel besser als vor ein paar Wochen, und der Rahmen hätte auch nicht schöner sein können“, analysierte Trainerin Silvia Neid zurückhaltend.

Dabei hatten ihre Spielerinnen ein Chancenfeuerwerk gegen überforderte Brasil-Stars rund um ihre dreimalige Weltfußballerin Martha herausgespielt: Annike Krahn, Anja Mittag, Kim Kuig, Martina Müller, Melanie Behringer oder nochmal Marina Müller hatten die Möglichkeit die Entscheidung für die deutsche Elf herbeizuführen. Schade - aber was bleibt, ist der tolle Gesamteindruck. Wermutstropfen: Der Rippenbruch von Birgit Prinz, die somit mehrere Wochen pasieren muss. Gute Besserung wünscht auch der Hauptpartner der Frauen-Nationalmannschaft!!

Aber insgesamt ein Fußballfest, dass auch die Gewinner der ALNO Kartenverlosungen genießen konnten. Entweder auf dieser Website oder beim ALNO Partner dem Einrichtungshaus Segmüller in Weiterstadt gab es die beliebten Tickets zu gewinnen. Die ALNO Kunden waren genauso begeistert wie die prominenten Besucher. Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, TV-Legende Joachim „Blacky“ Fuchsberger, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Franz Beckenbauer oder die Leitung der Männermannschaft mit Joachim Löw und Oliver Bierhoff. „Eine einzige Werbung für den Frauenfußball“ war das Fazit des Managers der Nationalmannschaft.

Im Vorfeld des Spiels wurde auch das Motto für die Frauen-WM 2011 in Deutschland verkündet: „20ELF VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE“. Der Tag in Frankfurt deutete an, was das für ein Fußballsommer 2011 werden kann.

Entscheidenden Anteil am positiven Gesamteindruck hatte natürlich auch das DFB-Fanfest „DFB-Hautnah“ am Stadion. Ein totaler Erfolg: Der ALNO Speed-Goal-Wettbewerb. Hunderte von Teilnehmern, holten sich ihr persönliches Shooting-Star-Zertifikat an der Schußgeschwindigkeits-Radaranlage ab. 106 km/h war der Topwert eines 39jährigen Mainzers - bundesligareif! Sehenswert auch die Darbietungen der WM-Botschafterinnen. Renate Lingor trat in Strümpfen an, ihre Kollegin und ebenfalls Ex-Nationalspielerin Britta Carlson in Stöckelschuhen. Der toll gestaltete ALNO Stand hatte also alles zu bieten und so war es kein Wunder, dass die vorhandenen Mannschafts-Autogrammkarten und Aufkleber reißenden Absatz gefunden haben.

Fazit: Deutschland gegen Brasilien am 22. April 2009 in Frankfurt wird nicht als irgendein Länderspiel in die Geschichte eingehen, sondern ist jetzt schon ein Meilenstein in der Historie des deutschen Fußballs.

Platz 4 beim Traditionsturnier - Wichtiger Schritt Richtung EM

++++Youngster überzeugen an der Algarve +++ Platz 4 beim Traditionsturnier - Wichtiger Schritt Richtung EM

Faro - Der Rekord-Europameister blickt optimistisch in Richtung Titelverteidigung. Beim diesjährigen 16. Algarve Cup belegte die Mannschaft von Silvia Neid nach einer 0:1-Niederlage gegen Dänemark im Platzierungsspiel zwar „nur“ vierten Rang, aber die Bundestrainerin war trotzdem zufrieden: „Ich habe wichtige Erkenntnisse gewonnen und die Spielerinnen haben gute Erfahrungen gemacht.“

Vier Spiele in acht Tagen. Eine enorme Belastung für das neu formierte Team, das verletzungsbedingt auf Weltmeisterinnen wie Birgit Prinz, Kerstin Stegemann oder Simone Laudehr verzichten musste. Aber so wurde das wichtige Vorbereitungsturnier zur Feuertaufe für die „jungen Wilden“ - und das haben sie eindrucksvoll bestanden. Schon im Training in Albufeira, haben sich die jungen Spielerinnen angeboten und dann auch im Turnier Ihre Chancen genutzt.

„Erstaunlich wie gut das Zusammenspiel in dieser kurzen Zeit geklappt hat“, resümierte auch Routinier Kerstin Garefrekes. Insgesamt waren sieben Spielerinnen nicht älter als 20 Jahre und spielten teilweise, noch im Okbober letzten Jahres bei der Juniorinnen-WM in Chile, bei der die Bronzemedaille geholt. „Für mich ist es wichtig Alternativen zu haben“, war Neid froh über die Leistungen des Kaders. Insbesondere bei den Siegen gegen Finnland (2:0/Tore: Behringer/Garefrekes) und gegen China (3:0/ Tore: Garefrekes 2/Kulig) zeigte sich das Potential, dass der Frauenfussball in Deutschland Zukunft hat.

Bianca Schmidt, Katharina Baunach oder Nicole Banecki sind Namen der Zukunft und vielleicht schon der EM im September. Ziemlich sicher dürfte sich bei gleichbleibender Leistungsentwicklung Kim Kulig ins EM-Team gespielt haben. Die 18jährige war die „Gewinnerin des Turniers“ (Neid). Spielintelligenz und eine Super-Technik zeichnen die sympathische Mittelfeldspielerin des Hamburger SV aus. In die Torschützenliste konnte sie sich neben dem Treffer gegen China auch bei der 2:3-Niederlage gegen Schweden eintragen (das 1:3 erzielte Inka Grings).

Noch ist etwas Zeit bis zum Klassiker gegen Brasilien. Doch wenn es am 22.4. in Frankfurt zur Wiederauflage des WM-Finales von 2007 kommt, dann kann sich Silvia Neid auf eine neue homogene Mannschaft verlassen, zu der zusätzlich auch alle jetzt noch verletzten Stammkräfte dazustoßen können. Auch ALNO, als Hauptförderer der Mannschaft freut sich auf dieses Großereignis. Bleiben Sie auf unserer Homepage am Ball, denn wir haben für dieses Spiel noch einige Überraschungen für Sie parat…

BU: Auf dem richtigen Weg: Hartes Training bis zur EM.

+++ 25. Februar 2009 +++ Deutschland / China +++ Schüco-Arena / Bielefeld
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft trifft schon vor dem Algarve-Cup 2009 zum Länderspiel auf China. Die chinesische Mannschaft wird von Experten als starker Gegner eingeschätzt, der sicher hoch motiviert zu der Partie antreten wird. Als Sparringpartner für die noch in diesem Jahr anstehenden Wettkämpfe ist China eine der Top-Herausforderungen für das deutsche Team. Die Mitten in Bielefeld gelegene Schüco-Arena ist als Austragungsort der ideale Rahmen.

Bilder und Impressionen vom 25.02.2009

Rückblicke

++++24. Januar 2009 +++ T-Home-DFB-Hallenpokal +++ Magdeburg / Bördelandhalle
Die Vorbereitungen für die Frauen Bundesligisten für den T-Home-DFB-Hallenpokal, der am 24. Januar 2009 in Magdeburg stattfindet, laufen auf Hochtouren. Magdeburg hat sich mit der Bewerbung als Austragungsort u.a. gegen Berlin, Essen, Riesa und Sindelfingen durchgesetzt.
Das Turnier wird seit 1994 ausgetragen und erfreut sich großer Beliebtheit, da die Bundesligistinnen und die DFB-Nationalspielerinnen ihre Zuschauer mit packendem Fußball unterhalten und während des Tages auch immer wieder Kontakt zu den Besuchern haben werden sozusagen Fußball zum Anfassen Titelverteidiger ist der 1. FFC Turbine Potsdam.



Noch mehr dazu direkt unter www.dfb.de