Küche entrümpeln: Die besten Tipps & Tricks

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Jetzt wird aufgeräumt: Das sind die besten Tipps zum Entrümpeln der Küche. (Bild: pixabay)

Die Bestsellerautorin Marie Kondō ist dank ihrer neuen Netflix Trendserie „Aufräumen mit Marie Kondō“ derzeit in aller Munde – und plötzlich fangen Zuschauer rund um die Welt an, ihre Wohnungen und Häuser zu entrümpeln und ihr Hab und Gut neu zu sortieren. Der Erfolg der Serie allein ist bereits eine Überraschung, doch noch überraschender ist es, dass tausende Menschen plötzlich Spaß am Aufräumen entwickeln. Diesem Trend wollen wir uns nicht verweigern – aus diesem Grund haben wir die besten Tipps zum Aufräumen der Küche für Sie zusammengestellt. Ganz im Sinne Kondōs: Löst ein Gegenstand kein Glücksgefühl aus, fliegt er raus.

Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Das ist ein Fakt. Egal nach welchem Gegenstand uns der Sinn steht, mit wenigen Klicks ist dieser bestellt. Einerseits ist dies wahnsinnig praktisch. Andererseits führt dieser Umstand auch dazu, dass wir Unmengen an überflüssigen Habseligkeiten anhäufen, an deren Existenz wir uns häufig gar nicht mehr erinnern oder die wir überhaupt nicht benötigen – die aber trotz allem Platz in unseren Wohnräumen wegnehmen. Die Aufräum-Expertin Marie Kondō bereitet diesem Zustand mit ihrer Netflix-Serie ein Ende: Es wird rigoros aussortiert, entrümpelt und neu geordnet. Pünktlich für die guten Neujahrsvorsätze.

Die japanische Bestsellerautorin folgt beim Aufräumen einem einfachen Prinzip: Wenn ein Gegenstand keine Freude bereitet, kann er aussortiert werden. Ganz den grundlegenden Ideen des Minimalismus folgend. Einige Aufräumtipps haben wir bereits in unserem Artikel zu eben diesem Einrichtungsstil für Sie zusammengestellt. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige weiterführende Infos zur Verfügung stellen und ausführlicher auf das Entrümpeln Ihrer Wohnküche eingehen.

Das sind die besten Aufräum-tipps

Kümmern Sie sich um die Deko-Artikel

Zugegeben: In der Küche ist die grundlegende Idee hinter Kondōs Aufräumstrategie denkbar schwierig umzusetzen. Wie viel Freude kann ein Toaster oder ein Löffel schon bringen? Und doch ist diese Grundregel ein guter Anhaltspunkt, um mit der Entrümplung der Wohnung zu starten.

Stürzen Sie sich zunächst beispielsweise auf die Deko-Artikel in Ihrer Küche wie Vasen, Gemälde, Pflanzen, Teppiche, Kissen und Co. Räumen Sie alle Regale und anderen Oberflächen aus und platzieren Sie die Gegenstände auf einem Tisch oder dem Boden. Nehmen Sie dann jeden einzelnen Gegenstand in die Hand und überlegen Sie, ob Sie diesen behalten möchten. Ist der Artikel verzichtbar, sortieren Sie ihn aus. Soweit so gut. Der Anfang ist gemacht.

Sortieren Sie unnütze Kochutensilien aus

Nachdem Sie Ihre Küche, Ihr Esszimmer beziehungsweise Ihre Wohnküche von allen unnötigen Deko-Gegenständen befreit haben, können Sie sich jetzt um die Kochutensilien kümmern. Sicher haben Sie einige Dinge schon lange nicht mehr oder noch gar nicht benutzt. Überlegen Sie, ob Sie diese wirklich brauchen. Können Sie darauf verzichten: weg damit.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie auf das Utensil verzichten können, dann stellen Sie eine Kiste bereit, in die Sie alle Gegenstände legen, bei denen Sie zweifeln. Räumen Sie diese Box anschließend erstmal zur Seite. Sofern Sie eines der Utensilien im Laufe der Zeit benötigen, holen Sie es aus der Kiste und räumen es zurück in die Küche. Sie können es behalten. Haben Sie den Gegenstand nach einer gewissen Zeitspanne – ein Monat, zwei Monate, ein halbes Jahr – nicht angefasst, werden Sie ihn vermutlich auch in Zukunft nicht benötigen. Sortieren Sie ihn also aus.

Doppelte Gegenstände, Einzelstücke und angeschlagenes Geschirr

Werfen Sie bei Ihrer Aufräumaktion auch einen Blick auf doppelte Gegenstände: Diese schleichen sich häufig in die Küche ein, werden aber eigentlich gar nicht benötigt. Ein Schneebesen ist in der Regel beispielsweise völlig ausreichend, dennoch besitzen viele Menschen zwei, drei oder mehr Stück davon. Gleiches gilt für das Besteck: Viele Haushalte besitzen über zwanzig oder mehr Messer-, Gabel- oder Löffelsets – obwohl dies meist nicht notwendig ist.

Eine weitere einfache Maßnahme: Halten Sie beim Entrümpeln die Augen nach angeschlagenen Tassen, Tellern und Co. offen sowie nach Einzelstücken, die zu keinem Set gehören. Meist können Sie diese ebenfalls aussortieren ohne Ihren Alltag erheblich einzuschränken.

Beim Aussortieren noch einen Schritt weitergehen

Wenn Sie die oben genannten Maßnahmen umgesetzt haben, ist Ihre Küche bestimmt schon um einige unnütze Gegenstände leichter geworden. Der Raum wirkt vielleicht sogar schon deutlich heller und weniger vollgestopft. Vielen reicht das allerdings noch nicht. Sie gehen noch einen Schritt weiter.

Ganz hartgesottene Minimalisten räumen zunächst jeden losen Gegenstand in Kartons um. Diese werden entsprechend nicht aussortiert, sondern in einen anderen Raum oder einfach zur Seite gestellt. Im Laufe des Monats werden dann alle Dinge aus dieser Kiste geholt, die wirklich benötigt werden. Das gilt für wirklich alle Gegenstände in der Küche, also auch für Teller, Tassen, Besteck. Nach dem Gebrauch dürfen diese Dinge wieder in die Regale und Schubläden eingeräumt werden. Alles, was nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne (meist eines Monats) noch übrigbleibt, wird aussortiert.

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