Mehr kochen: So schaffen Sie es

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Frisch und gesund: Wer selber kocht, weiß welche Zutaten verarbeitet wurden. (Bild: Pixabay)

Obwohl uns heutzutage mehr Zutaten und Rezepte zur Verfügung stehen denn je, geht der Trend weg vom Selbstkochen und hin zum Essen außer Haus, zu Bestellungen beim Lieferservice sowie zu Fertiggerichten. Möglicherweise haben Sie sich ebenso wie viele andere vorgenommen, in diesem Jahr wieder mehr frisch zu kochen und auf Fast Food und Co zu verzichten. Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen, endlich wieder mehr zu kochen und sich dabei gesund zu ernähren.

Die Gründe für den Rückgang des Selbstkochens sind vielfältig: Stress im Beruf, eine zu kurze Mittagspause, keine Lust auf langwierige Kochsessions. Nachvollziehbar. Dennoch tun Sie Ihrem Körper keinen Gefallen damit, wenn Sie hauptsächlich auf Fertiggerichte setzen oder statt geregelter Mahlzeiten nur nebenbei essen. Eine gesunde Ernährungsweise wird dadurch schwierig. Übergewicht und Diabetes sind häufig die Folge.

Wer sich das nicht antun möchte, sollte wieder mehr frisch kochen und Fertiggerichte am besten ganz aus seinem Ernährungsplan verbannen. Denn mehrmals die Woche selbst in der Küche zu stehen und sich gesund zu ernähren muss definitiv nicht langwierig und aufwendig sein. Die Grundlagen einer gesunden Ernährung haben wir bereits in einem anderen Artikel für Sie aufbereitet – jetzt geht es darum, wie sie diese Grundlagen schnell und einfach umsetzen können.


Tipp 1: Kochen Sie größere Mengen

Sie müssen nicht jeden Tag ewig in der Küche stehen, um sich gesund zu ernähren. Bereiten Sie stattdessen einfach größere Mengen zu, wenn Sie ohnehin schon dabei sind zu kochen. Viele Gerichte halten sich ohne Probleme einige Tage im Kühlschrank oder können eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut werden.

Legen Sie drei bis vier Tage pro Woche fest, an denen Sie kochen wollen und halten Sie sich an diesen Zeitplan. Die restlichen Tage verwenden Sie dann einfach die Mahlzeiten, die Sie beim letzten Mal zubereitet haben. So besteht kein Bedarf mehr an Fertiggerichten.


Tipp 2: Beschränken Sie sich auf einfache Rezepte

Legen Sie sich ein Rezeptbuch zu und notieren Sie darin alle Rezepte, die schnell zubereitet werden können und darüber hinaus gesund und lecker sind. Egal wann Sie über eine vielversprechende Idee stolpern: Schreiben Sie sie auf. Achten Sie bei der Rezeptauswahl vor allem darauf, dass die Zutatenlisten nicht zu lange sind und die Zubereitung schnell durchgeführt werden kann. Je einfacher die Rezepte, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese auch kochen.


Tipp 3: Probieren Sie öfter mal etwas Neues aus

Eng verknüpft mit dem zweiten Tipp ist unser dritter Tipp: Probieren Sie in der Küche öfter mal was Neues aus. Abwechslung sorgt für mehr Spaß beim Kochen – und natürlich auch beim Essen. Darum ist es auch empfehlenswert, dass Sie sich ein Rezeptbuch zulegen und darin so viele verschiedene Rezepte wie möglich sammeln. Wer immer nur das Gleiche zubereitet, verliert irgendwann die Lust am Kochen. Darüber hinaus ist eine vielseitige Ernährung der wichtigste Grundpfeiler einer gesunden Lebensweise.


Tipp 4: Bereiten Sie eine Einkaufsliste vor und halten Sie sich an diese

Haben Sie die benötigten Zutaten für Ihr Gericht nicht zu Hause, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dieses Gericht zubereiten. Logisch: Wer erst noch einkaufen gehen muss, wird sich weniger dazu durchringen können, dann auch noch zu kochen. Der Alltag ist für die meisten von uns schon stressig genug. Alles was Zeit kostet, sollten Sie sich daher ersparen.

Wichtig ist, dass Sie mindestens einmal in der Woche eine Einkaufsliste und am besten auch gleich einen Kochplan erstellen. Kaufen Sie alle benötigten Zutaten für die Rezepte, die Sie in dieser Woche zubereiten wollen. So vermeiden Sie außerdem unnötig viele Lebensmittel wegzuwerfen, weil Sie zu viel eingekauft haben.


Tipp 5: Verknüpfen Sie Ihre Gerichte

Bei der Erstellung eines Kochplans gibt es einen wichtigen Trick, der Ihnen sehr viel Zeit und Aufwand ersparen kann: Verknüpfen Sie Ihre Gerichte miteinander. Damit ist gemeint, dass Sie Ihre Mahlzeiten so planen, dass sie dieselben Zutaten an zwei Tagen hintereinander verwenden können. Benötigen Sie für ein Gericht beispielsweise Zucchini, dann achten Sie darauf, dass sie diese am nächsten Tag ebenfalls verwenden können. Die Vorbereitung wird so weniger zeitaufwendig – und Sie erhalten trotzdem eine frischgekochte Mahlzeit.


Tipp 6: Lernen Sie die Grundlagen

Viele Menschen verzichten darauf selbst zu kochen, weil sie dies als schwierig empfinden und das Ergebnis als nicht zufriedenstellend wahrgenommen wird. Der Grund dafür: Immer weniger Menschen können wirklich kochen. In vielen Familien wird heutzutage nicht mehr regelmäßig gekocht und auch in der Schule hatten die wenigsten Erwachsenen noch Kochunterricht. Aus diesem Grund sollten Sie bewusst versuchen, die Grundlagen zu erlernen. Dafür können Sie beispielsweise einen Kochkurs besuchen, sich ein Grundkochbuch zulegen oder nach Tipps im Internet recherchieren – oder Sie kochen zusammen mit jemandem, der weiß, was er tut. Wenn man eine Fähigkeit beherrscht, macht es sehr viel mehr Spaß, diese auch auszuüben.


Tipp 7: Kochen Sie gemeinsam mit anderen

Last but not least: Eine Aktivität gemeinsam auszuüben macht viel mehr Spaß, als alleine sein Süppchen zu kochen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wie bereits im Tipp zuvor erwähnt ist das besonders vorteilhaft, wenn ihr Kochpartner etwas vom Kochen versteht. Doch auch gemeinsam mit anderen weniger kochaffinen Freunden ist das Zubereiten einer Mahlzeit wesentlich kurzweiliger. Außerdem lassen sich so zwei Dinge miteinander verbinden, für die bei einem stressigen Berufsalltag meist ohnehin wenig Zeit bleibt: Freunde treffen und frische Rezepte nachzukochen.

 

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