Rund ums Essen: Die besten Foodblogs

Kochen
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Foodblogs für Inspiration und leckere Rezepte (Bild: pixabay)

Leckere Rezepte, interessante Infos rund ums Essen, spannende Tipps und Tricks: Seit Jahren tummeln sich zahlreiche tolle und inspirierende Foodblogs im World Wide Web. Bei dieser Menge an Websites den Überblick zu behalten, fällt gar nicht mal so leicht. Aus diesem Grund haben wir eine Auswahl der besten deutschsprachigen Foodblogs in einer Übersicht für Sie zusammengestellt.

Was ist eigentlich ein Foodblog?

Die Definition des Begriffs Foodblog ist eigentlich ganz einfach: Grundsätzlich sind Blogs öffentlich zugängliche Websites, auf denen regelmäßig neue Texte veröffentlich werden. Ein weiteres Merkmal ist der tagebuchähnliche Aufbau der Seiten und der Austausch zwischen Blogger und Nutzer via Kommentaren.

Bei Foodblogs findet darüber hinaus eine Fokussierung auf die Themen Essen, Rezepte, Nahrungsmittel und/oder Ernährung statt. Häufig werden außerdem Restaurant-Tipps und allgemeine Tipps zum Thema Kochen und Backen veröffentlicht.

Was macht einen guten Foodblog aus?

Nachdem geklärt wurde, was ein Foodblog eigentlich ist, stellt sich jetzt noch die Frage, woran man einen guten Foodblog erkennt. Für uns sind diese Merkmale entscheidend:

  • Originelle Rezepte und Tipps
  • Hochwertige Fotos und ein ansprechendes Webdesign
  • Interessante Geschichten
  • Sympathische Blogger und Bloggerinnen

Anhand dieser Punkte haben wir eine Auswahl der besten Foodblogs zusammengestellt. Zudem haben wir uns aufgrund der großen Anzahl möglicher Websites auf derzeit noch aktive, deutschsprachige Blogs beschränkt.

Die 7 besten Foodblogs: eine Auswahl

Bezüglich der Rangliste der besten Foodblogs gibt es Meinungen wie Sand am Meer. Geschmäcker sind unterschiedlich – und daher auch die Präferenzen der Leser. Aus diesem Grund wollen wir gar nicht behaupten, dass unsere Liste vollständig ist oder jede Vorliebe abbildet. Wir wollen Ihnen einfach unsere Favoriten vorstellen und Sie zu einem Besuch auf den jeweiligen Blogs anregen. Vielleicht finden Sie ja dort ein neues Lieblingsrezept, auf das Sie sonst nie gekommen wären.

Hier ist unsere Auswahl:

Krautkopf

Die Berliner Blogger Susann Probst und Yannic Schon verbinden mit ihrem Foodblog Krautkopf ihre Leidenschaft für Fotografie und Kochen miteinander und nutzen Krautkopf als Portfolio für ihre Arbeit als Food-Fotografen und -Stylisten.

Die beiden wurden für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren mehrfach mit Bloggerpreisen wie dem AMA Foodblog Award 2016 ausgezeichnet. Kein Wunder: Die beiden Blogger setzen bei ihren Gerichten auf saisonale und frische Zubereitung und beschäftigen sich darüber hinaus auch mit veganen, laktosefreien oder glutenfreien Rezepten.

Der Blog ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, die Foodfotos sind wirklich einzigartig. Diese finden sich auch im Buch der beiden Blogger sowie in der zum Blog gehörigen App.

Ohne Frage einer der besten Foodblogs Deutschlands.

Zucker, Zimt und Liebe

Auf ihrem Blog Zucker, Zimt und Liebe stellt Bloggerin Virginia „Jeanny“ Horstmann leckere Rezepte vor. Dabei liegt der Fokus vor allem auf süßen Rezepten wie Kuchen, Torten und anderen Leckereien. Darüber hinaus werden aber auch viele andere interessante Food-Inspirationen vorgestellt und kulinarische Leckerbissen zubereitet.

Die Fotos sind liebevoll arrangiert, die Seite ist übersichtlich und informativ gestaltet.

Die Bloggerin hat mittlerweile drei eigene Kochbücher veröffentlicht und schreibt unter anderem für das Living-at-Home-Magazin und Edeka. Definitiv einen Besuch wert.

Eat this

Eat this ist ein veganer Foodblog der beiden Blogger und Grafiker Nadine Horn und Jörg Mayer. Die beiden haben mittlerweile vier vegane Kochbücher veröffentlicht und schreiben auf ihrer Website über vegane Rezepte, City Trips oder über Tipps und Tricks zum Thema Kochen.

Die Seite ist extrem schön gemacht, die Foodfotos genial. Darüber hinaus finden sich auf der Seite sehr viele originelle und saisonale Rezepte, die sicherlich auch Nicht-Veganer begeistern werden.

Reinschauen!

Bake to the roots

Blogger und Grafikdesigner Marc Kromer stellt mit seinem Blog Bake to the roots amerikanische Rezepte und die Rückkehr zu regionalen Zutaten in den Fokus. Dabei beschränkt er sich beim Backen und Kochen auf Zutaten, die auch hierzulande in jedem Supermarkt erhältlich sind.

Und damit hat er Erfolg: In den vergangenen Jahren wurde Bake to the roots mehrfach mit Blogger-Awards wie dem German Food Blog Contest ausgezeichnet.

Darüber hinaus hat er mit „Bake in the USA“ die leckersten Rezepte nochmal in einem eigenen Backbuch für seine Leser zusammengestellt.

Foodistas

Foodistas ist der Blog der Schwesternpaare Tanja und Carina Farwick sowie Jasmin und Marie-Christin (Tine) Sotta. Jede Bloggerin präsentiert regelmäßig eigene Rezepte – von Frühstück über Muffins bis hin zu Pasta oder Suppen. Darüber hinaus berichten die Schwestern auch von kulinarischen Ausflügen zu Restaurants oder Cafés und rezensieren in der Kategorie Bücherlounge neue Kochbücher.

Fazit: Extrem abwechslungsreich und ungewöhnlich.

Lunch im Glas

Auf Lunch im Glas dreht sich – Überraschung – alles um Essen im Glas. Die Rezepte der Bloggerin Katharina sind dabei häufig vegetarisch, gelegentlich auch vegan, hin und wieder mit Fleisch oder Fisch und international. Der noch relativ junge Foodblog ist besonders praktisch für berufstätige Genießer, die auch in der Mittagspause nicht auf gesunde Rezepte verzichten wollen.

2017 belegte der Blog den 1. Platz beim German Food Blog Contest in der Kategorie „Zutat und Originalität“.

German Abendbrot

Seit 2010 bloggt Julia Richter auf German Abendbrot über schnelle und leckere Rezepte aus Deutschland und der ganzen Welt. Von indischen über vietnamesische bis hin zu britischen Gerichten ist dabei alles vertreten. Die Besonderheit dabei sind die meist extrem kurzen Zubereitungszeiten, die bei berufstätigen Kochenthusiasten selbstverständlich willkommen sind. Jeden Freitag erscheint ein regelmäßiger Post mit dem Titel „Friday Night Dinner Date“, das noch eine Schippe drauflegt und mit kurzen Einkaufslisten sowie Zubereitungszeiten von unter 30 Minuten punktet.

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