Das sind die Foodtrends 2020

Lifestyle
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Mocktails - Cocktails ohne Alkohol - sind einer der großen Foodtrends im Jahr 2020. (Bild: unsplash)

Von Mocktails über Craft Beer bis hin zu neuen veganen Nahrungsmitteln – das kommende Jahr wird definitiv spannend, was das kulinarische Leben hierzulande anbelangt. Zugegeben: Eine Kristallkugel besitzen wir zwar auch nicht – doch wir wagen dennoch einen kleinen Ausbilck auf die Foodtrends des kommenden Jahres. Diese Trends erwarten uns in 2020:

Diese Foodtrends begleiten uns durchs neue Jahrzehnt

Vegetarisch und vegan

Ein Trend, der uns sicherlich noch länger erhalten bleibt und zunehmend Anhänger gewinnt, ist eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise. Die Zahl der Menschen hierzulande, die einer der beiden Ernährungsweisen folgt, ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten drastisch angestiegen. Wichtige Gründe dafür sind ein erhöhtes Bewusstsein für Themen wie Umweltschutz oder Tierschutz.

Mit Aktionen wie dem Veganuary und einer erhöhten Verfügbarkeit von fleischlosen Lebensmitteln kommen immer mehr Menschen mit dem Lifestyle in Kontakt und lassen sich von einer fleischlosen oder tierproduktfreien Ernährung überzeugen. Es ist nicht zu erwarten, dass dieser Trend in den kommenden Jahren nachlassen wird – im Gegenteil: Vermutlich werden sich in den kommenden Jahren noch mehr Menschen von dieser Art zu konsumieren überzeugen lassen.

Nachhaltig, regional, saisonal & plastikfrei

Ähnlich wie bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung spielt auch bei diesem Aspekt der Umweltschutz eine große Rolle. Durch das erhöhte Bewusstsein für problematische Praktiken wie den Import von Nahrungsmitteln oder das massenhafte Erzeugen von Plastikmüll gewinnen Nachhaltigkeit und ein plastikfreies Leben zunehmend an Bedeutung.

So müssen etwa regional erzeugte Produkte einen deutlich kürzeren Weg bis zum Konsumenten zurücklegen, wodurch massenhaft CO2 eingespart werden kann. Werden Obst und Gemüse darüber hinaus hauptsächlich in deren Saison konsumiert, müssen diese auch kaum mehr gekühlt werden, was sich ebenfalls positiv auf die Umwelt auswirkt. Gerade auch deshalb erwarten wir, dass sich der Trend zu nachhaltigem, regionalen und saisonalen Konsum auch in den kommenden Jahren fortsetzt und noch wichtiger wird.

Selbstgemacht und Slow Food

Hand in Hand mit einem nachhaltigen, regionalen und saisonalen Lebensmittelkonsum geht auch der Trend zum Selbermachen. Ganz im Sinne der Slow Food Bewegung werden Nahrungsmittel wie Brot oder Nudeln, aber auch ganze Gerichte wieder gerne selbst hergestellt. Dabei kommen vor allem Nahrungsmittel aus der Region zum Einsatz, die das Slow Living Konzept unterstützen.

Selbermachen ist nicht nur eine Maßnahme, die für Entschleunigung im hektischen, urbanen Leben sorgt, sondern auch eine Geschmackssache: Fast Food und Co kann meist kaum mit einer sorgfältig zubereiteten Mahlzeit mithalten. 2020 wird daher auch ein Jahr des Selbermachens.

Snackification

Snackification meint einen Wandel von traditionellen, großen Mahlzeiten – also Frühstück, Lunch und Abendessen – hin zu vielen kleinen Mahlzeiten, die sich über den Tag verteilen. Durch die oft hektische Arbeitswelt haben immer weniger Menschen die Möglichkeit, Zeit für die traditionellen Mahlzeiten einzuräumen. Stattdessen essen sie Zwischendurch – sozusagen mehrere Snacks, daher der Begriff Snackification.

Gewissermaßen stellt Snackification also einen Gegenentwurf zum Slow Food Modell dar – andererseits lassen sich die beiden Konzepte auch verbinden: Unter der Woche wird gesnackt (allerdings die selbstgemachten Mini-Mahlzeiten statt Fast Food) und am Wochenende nimmt man sich Zeit für das Zubereiten selbstgekochter Mahlzeiten. Aus diesem Grund denken wir, dass die Snackification auch 2020 erhalten bleibt.


Diese Lebensmittel sollten Sie 2020 auf dem Schirm haben

Mocktails

Alkohol ist das neue Rauchen: Immer weniger Menschen trinken Alkohol. Beweis dafür ist unter anderem die Aktion „Dry January“ bei der gezielt dazu aufgerufen wird, einen Monat auf Alkohol zu verzichten. Dementsprechend muss sich auch die Bar-Szene einer neuen Herausforderung stellen und auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Mocktails lautet die Antwort auf diese Problematik. Bei Mocktails handelt es sich um Cocktails ohne Alkohol – und die schmecken mindestens genauso lecker, wie alkoholische Getränke.

 

Superfood

Seit Jahren ungebrochen ist die Begeisterung für Healty Food. Superfood ist da kaum wegzudenken – egal, ob es nun wirklich so super ist wie sein Ruf oder nicht. Wir werfen mit unserer Artikelserie zum Thema Superfood jeden Monat einen Blick auf die angeblichen Wunderlebensmittel, die für keinen gesundheitsbewussten Menschen mehr wegzudenken scheinen. Und deren Beliebtheit nimmt allem Anschein nach auch im kommenden Jahr nicht ab. Im Gegenteil: Seit Jahren tauchen immer mehr Wunderlebensmittel auf. Von Moringa über Baobab bis hin zu Acerola: Ohne Superfoods geht auf dem Lebensmittelmarkt nichts mehr.

Pseudo-Getreide

In der Kategorie Superfood übrigens häufig zu finden: das sogenannte Pseudo-Getreide. Dabei handelt es sich um verschiedene Nahrungsmittel, die sich ähnlich wie Getreide verarbeiten lassen – und diesem auch optisch häufig recht nahekommen. In diese Kategorie fallen beispielsweise Buchweizen, Quinoa oder Amaranth. Bulgur und Couscous werden ebenfalls häufig als Pseudo-Getreide bezeichnet, obwohl es sich dabei nicht um dieses handelt. In jedem Fall werden diese Nahrungsmittel aber auch 2020 eine große Rolle in der kulinarischen Welt spielen.

Craft Beer

Im vergangenen Jahr ebenfalls schon der Renner: Craft Beer. Die in kleinen Mengen, handwerklich produzierten Biere erlauben Experimente mit dem liebsten Getränk der Deutschen und sind so gerade für die jüngere Generation enorm interessant. Craft Beer wird uns daher sicherlich noch einige Jahre erhalten bleiben und für neue Geschmackswelten auf dem Bier-Markt sorgen.

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