Gewürz-Guide: Fisch richtig würzen

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Frischer Fisch ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. (Bild: Pixabay)

Egal ob gegrillt, gebraten, gekocht oder gedämpft: Frischer Fisch ist gesund und extrem vielseitig. Wird er außerdem richtig gewürzt, dürfen Sie sich über einen richtigen Leckerbissen freuen, der sicherlich auch Ihre Gäste beeindrucken wird. Dieses Mal widmen wir uns in unserem Gewürz-Guide daher dem Thema Fisch. Wir verraten Ihnen, wie Sie Gerichte mit Fisch richtig würzen und welche Gewürze Sie unbedingt zu Hause haben sollten, wenn Sie Fisch zubereiten.

Diese Kräuter und Gewürze passen zu Fisch

Je nachdem, welchen Fisch Sie zubereiten wollen, unterscheiden sich auch die Kräuter und Gewürze, die Sie dafür verwenden sollten. Dennoch gibt es einige typische Kräuter und Gewürze, die in keiner Küche fehlen sollten und gerne für Fischgerichte verwendet werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch
  • Basilikum
  • Dill
  • Lavendel
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Estragon
  • Salbei
  • Paprika
  • Petersilie

Die meisten der genannten Kräuter und Gewürze lassen sich hervorragend untereinander kombinieren und werden dann als Kräutermischung für das Würzen von Fisch eingesetzt. Vor allem mit Dill, Petersilie oder Thymian liegen Sie eigentlich bei fast jedem Fischgericht richtig. Meist kann der Fisch außerdem mit Knoblauch, Lauchzwiebeln sowie Zitronensaft verfeinert werden. Hier gilt wie immer beim Würzen: Ausprobieren was schmeckt und die jeweiligen Varianten unbedingt notieren, damit Sie sich beim nächsten Kochen daran erinnern.

Wer regelmäßig Fisch zubereitet, sollte darüber nachdenken, sich eine Gewürzmischung für Fisch zusammenzustellen. Als Grundlage eignet sich beispielsweise eine Mischung aus Salz, Pfeffer, Dill, geriebener Zitronenschale, Knoblauch sowie Petersilie. Je nach Geschmack können Sie diese Mischung dann noch mit anderen Kräutern ergänzen. Hier sollten Sie einfach ausprobieren, welche Mischung Ihnen am meisten zusagt. Eines steht jedoch fest: Selbst zusammengestellte Gewürzmischungen schmecken meist um einiges besser, als gekaufte Mischungen aus dem Supermarkt.

Würzen abhängig von Fisch und Zubereitungsart

Je nachdem, wie Sie Ihren Fisch zubereiten, werden unterschiedliche Gewürze und Würzmethoden eingesetzt. Es ist beispielsweise möglich, den Fisch mit Kräutern und Co zu füllen, ihn damit einzureiben oder eine leckere Soße mit den jeweiligen Gewürzen herzustellen und den Fisch ansonsten natürlich zu belassen. Wird der Fisch gedünstet, werden Sie beispielsweise eher davon absehen, den Fisch zu füllen, sondern das gewünschte Aroma mithilfe des verwendeten Suds bestimmen. Das gleiche Prinzip gilt auch für alle anderen Zubereitungsarten: Die passende Variante hängt stark vom verwendeten Fisch ab und davon, ob Sie den Fisch grillen, braten, kochen und so weiter.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Gewürze zu welchem Fisch passen, sollten Sie sich als Faustregel merken, dass Sie einfach nur einen Blick auf die jeweilige Landesküche werfen müssen. Haben Sie beispielsweise einen Mittelmeerfisch wie die Dorade vor sich liegen, können Sie mit mediterranen Gewürzen wie Thymian oder Rosmarin fast nichts falsch machen. Handelt es sich hingegen um einen Fisch, der weit verbreitet ist, wie die Forelle, können Sie im Zweifel immer mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen. Auch mit dem typischen Fisch-Gewürz Dill liegen Sie bei fast keiner Fischart daneben.

Weitere Empfehlungen zur Zubereitung

Wichtig bei der Zubereitung von Fisch: Wenn Sie Salz verwenden, sollten Sie dieses unbedingt erst kurz vor dem Servieren einsetzen. Ansonsten wird der Fisch schnell zäh und büßt dadurch an Geschmack ein. Gleiches gilt auch für Zitronensaft – wenn auch aus einem anderen Grund. Zitronensaft sorgt dafür, dass der Fisch austrocknet, weshalb auch dieser erst kurz vor dem Servieren verwendet werden sollte.

Beim Würzen sollten Sie außerdem beachten, dass Fisch über einen sehr kräftigen Eigengeschmack verfügt. Gewürze und Kräuter sollten daher immer eher sparsam eingesetzt werden, vor allem, wenn Sie mit frischen Kräutern arbeiten. Tiefgefrorene oder getrocknete Kräuter büßen meist an Geschmack ein, weshalb Sie diese großzügiger einsetzen sollten, sofern es sich nicht um Kräuter handelt, deren ätherische Öle sich beim Trocknen noch verstärken. Beispiele dafür wären etwa Thymian oder Salbei.

Wie immer beim Kochen gilt auch bei Fisch: Verwenden Sie zunächst lieber weniger Gewürze und Kräuter, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Gegebenenfalls können Sie das Gericht immer noch nachwürzen, wenn Sie etwas mehr Geschmack benötigen. Anders herum sieht das Ganze allerdings schon schwieriger aus, weshalb Sie diesen Tipp beim Kochen allgemein verinnerlichen sollten.

 

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