Superfood Quinoa: Alle Infos

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Quinoa gilt aufgrund seiner Inhaltsstoffe als besonders gesund. (Bild: unsplash)

Quinoa gilt neben Moringa, Chia oder Acai-Beeren als Superfood schlechthin. Kein Wunder: Der Inkareis ist besonders gesund und nahrhaft. Wir verraten Ihnen alles Wissenswerte zum Thema Quinoa. Zudem haben wir am Ende des Artikels ein leckeres Rezept für Quinoa-Bratlinge für Sie vorbereitet. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

Wissenswertes zum Thema Quinoa

Was ist Quinoa?

Zunächst einige grundlegende Informationen: Bei Quinoa handelt es sich um die Pflanze Chenopodium quinoa, die in den Anden seit mehreren tausend Jahren kultiviert wird. Für die dort ansässigen Bergvölker ist Quinoa ein Grundnahrungsmittel, weshalb es häufig auch als Inkareis oder Andenhirse bezeichnet wird. Während in diesen Gegenden allerdings meist auch die mineralstoffreichen Blätter verzehrt werden, gibt es hierzulande nur die ein bis zwei Millimeter großen Samen der Pflanze zu kaufen.

Quinoa ist vor allem in der vegetarischen und veganen Küche sehr beliebt. Da die meisten Quinoa-Sorten kein Gluten enthalten, sind die Körner außerdem bei Menschen beliebt, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden. Doch auch andere Feinschmecker haben das Pseudogetreide mittlerweile für sich entdeckt und nutzen es als Ersatz für Reis und andere Getreidesorten.

Superfood: Ist Quinoa gesund?

Quinoa enthält extrem viel Eiweiß und zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine wie Vitamin E, Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen oder Zink. Darüber hinaus liefert das Pseudogetreide ungesättigte Fettsäuren und alle essentiellen Aminosäuren, die der menschliche Körper benötigt. Dadurch ist das Pseudogetreide tatsächlich extrem gesund und ein richtiges Superfood.

Einen Haken gibt es allerdings auch hier: Obwohl Quinoa sehr gesund ist, ist es für eine ausgewogene Ernährung definitiv nicht notwendig. Hirse enthält beispielsweise eine ähnliche Menge an Mineralstoffen und wird häufig auch hierzulande angebaut. Dadurch entfallen lange Transportwege, wie sie bei Quinoa unumgänglich sind. Nachhaltig ist das Pseudogetreide dadurch auf keinen Fall.

Ebenfalls wichtig: Kleinkinder und Säuglinge sollen den Inkareis möglichst nicht konsumieren, da potenziell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe enthalten sein können. Wenn Sie Ihren Kindern das Nahrungsmittel dennoch nicht vorenthalten wollen, sollten Sie darauf achten, dass die Produkte qualitativ hochwertig und rein sind. Entsprechend dürfen die verwendeten Quinoa-Samen keine Gerbstoffe, Saponine und Fagopyrin enthalten.

Abnehmen mit Quinoa

Quinoa gilt nicht nur aufgrund seiner gesundheitlichen Vorteile als Superfood, sondern auch wegen seiner angeblichen Wirkung beim Abnehmen: Aufgrund seines hohen Proteingehalts ist der Inkareis besonders bei Sportlern beliebt und kann in geringen Mengen auch bei einer Low-Carb-Ernährung eingesetzt werden.

Bezüglich des Kaloriengehalts ist Quinoa etwas kalorienärmer als Reis oder Nudeln – allerdings nur geringfügig. Der Unterschied: Durch die enthaltenen Ballaststoffe wirkt sich der Inkareis förderlich auf die Verdauung aus, macht lange satt und hält den Blutzuckerspiegel über lange Zeit konstant. Darüber hinaus enthält Quinoa wesentlich mehr Nährstoffe als etwa Nudeln, was es zur idealen Beilage bei einer Diät macht. Dennoch sollte auch dabei auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden.

Mit Quinoa können Sie also definitiv abnehmen – Wunder sollte Sie aber dennoch nicht erwarten.


Verwendung von Quinoa in der Küche

In der Küche werden die Samen der Quinoa-Pflanze hauptsächlich als Ersatz für Reis und andere Getreidesorten eingesetzt. Sie können sowohl in Salaten verwendet werden, als Füllung für Zucchini, Paprika und Co. oder als nahrhafte Beilage zu Gemüse und Fleisch- oder Fischgerichten. Darüber hinaus lässt sich aus Quinoa glutenfreies Bier herstellen.

Im Folgenden haben wir ein Rezept für Bratlinge aus Quinoa für Sie erstellt:

Rezept für Quinoa-Bratlinge

Diese Zutaten benötigen Sie:

  • 200g Quinoa
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 150g Käse (gerieben)
  • 2 Eier
  • Paniermehl nach Bedarf
  • Kurkuma, Pfeffer, Knoblauchpulver und Paprikapulver zum Abschmecken
  • Öl zum Anbraten

So funktioniert das Rezept:

  1. Spülen Sie die Quinoa-Samen zunächst in einem Sieb mit warmem Wasser gut ab.
  2. Bringen Sie etwa 500ml Gemüsebrühe zum Kochen, streuen Sie die gewaschenen Quinoa-Samen ein und lassen Sie das Ganze abgedeckt bei geringer Hitze ungefähr 10 Minuten köcheln.
  3. Nehmen Sie den Topf anschließend vom Herd und lassen Sie die Quinoa noch 30 Minuten quellen und abkühlen.
  4. Mischen Sie dann die Eier, den geriebenen Käse und Paniermehl nach Bedarf unter, sodass eine formbare Masse entsteht.
  5. Schmecken Sie die Mischung jetzt mit den Gewürzen ab.
  6. Formen Sie aus der Masse Bratlinge und braten Sie diese mit etwas Öl in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun an.

 

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